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Celebrity Cruises

vor 8 Stunden
1 Min. Lesezeit

Wie wirkt sich El Niño auf die Galapagosinseln aus?

Die Folgen sind auf den Galapagos-Inseln an Land und im Meer genau gegensätzlich. An Land bringt die wärmere Meeresoberfläche viel Verdunstung und damit starke Regenfälle auf die sonst trockenen Inseln. Die vulkanischen Landschaften werden grün, Pflanzen und Kakteen wachsen schnell. Riesenschildkröten, Landleguane und Landvögel finden reichlich Nahrung und vermehren sich stark. Für Reisende ist das eine seltene Gelegenheit, die Inseln so grün zu erleben. Im Meer wird dagegen das Futter knapp. Weil die Passatwinde abflauen, bringt der Humboldtstrom kein nährstoffreiches Tiefenwasser mehr an die Oberfläche. Plankton und Algen brechen ein, die Fischbestände schrumpfen. Seelöwen und Pinguine finden nicht genug Nahrung, und den Meerechsen sterben die Grünalgen weg, von denen sie leben. Viele Tiere setzen die Fortpflanzung aus, und es sterben mehr Jungtiere. Das ist Evolution im Zeitraffer, ganz im Sinne Darwins: El Niño zeigt, welche Arten sich am schnellsten an extreme Klimaveränderungen anpassen können.

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